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WAS IST MBCT?

MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) 


Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie wurde von den Professoren Williams, Teasdale und

Segal entwickelt, um Menschen mit ein- oder mehrfach durchlebter Depression eine Methode an

die Hand zu geben, die das Risiko eines Rückfalls verringert.


MBCT kombiniert die Kernelemente aus dem MBSR-Programm mit Techniken der kognitiven

Verhaltenstherapie in einem 8-wöchigen Trainingsprogramm.

Neben den formalen Achtsamkeitsübungen und der Schulung der Achtsamkeit im Alltag, beinhaltet

das Programm grundlegende Informationen zum Thema Depressionen und greift auf Übungen der

kognitiven Verhaltenstherapie zurück.

Durch die Achtsamkeitspraxis können Frühwarnsymptome, die in Gedanken, Gefühlen und

Körperempfindungen entstehen, rechtzeitig wahrgenommen und so depressive Rückfälle

vermieden werden. Um sie wirksam werden zu lassen, ist es notwendig, die im Kurs erlernten

Übungen in den Alltag zu integrieren und täglich zu praktizieren. Teilnehmende erhalten dazu

CDs mit Übungsanleitungen und schriftliches Material zum Nacharbeiten der Sitzungen.


Das Programm richtet sich hauptsächlich an Personen, die akut nicht depressiv sind, aber

bereits mehrere depressive Episoden erlebt haben.


Die Depression gehört zu den am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankungen.

Ein schwerwiegendes Problem bei depressiven Störungen ist das Rückfallrisiko sowie das Gefühl

der Betroffenen, einem erneuten Rückfall hilflos ausgeliefert zu sein.

Wie entscheidend es ist, bei der Behandlung einer Depression die Gefahr eines Rückfalls zu

berücksichtigen, zeigt die Tatsache, dass 50 % der Patienten, die sich von einer depressiven

Episode erholt haben, erneut einen Rückfall erleiden.


Die aktuell vorliegenden wissenschaftlichen Studien lassen darauf schließen, dass die

Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie eine wirkungsvolle Methode ist, um das Rückfallrisiko

bei Patienten mit mehreren vorangegangenen depressiven Episoden zu reduzieren.


Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Verhaltenstherapie, die sich seit den 50er

Jahren entwickelt hat. Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen Kognitionen.

Kognitionen umfassen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen.

Die kognitiven Therapieverfahren gehen davon aus, dass die Art und Weise wie wir denken,

bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren.


Schwerpunkte der Therapie sind die Bewusstmachung und Überprüfung von Kognitionen und

Einstellungen. Die Kognitive Therapie stellt somit die aktive Gestaltung des Wahrnehmungs-

prozesses in den Vordergrund. Nicht eine objektive Wirklichkeit, sondern die ganz persönliche

Sicht der Dinge ist entscheidend für das Gefühlserleben und das daraus folgende Handeln.

Somit sind Gefühl und Verhalten weitgehend davon bestimmt, wie der Mensch die Welt durch

seine individuelle Wahrnehmung ordnet.


Allerdings hat sich herausgestellt, dass die klassische Kognitive Verhaltenstherapie ebenfalls

unbefriedigende Resultate in Hinsicht auf die Rückfallquote bei Depressionen hervorbringt.

Sie kann zwar hilfreiche, die Depression mildernde Änderungen unserer Gedanken hervorbringen,

führt aber häufig nicht zur erwünschten Nachhaltigkeit der Veränderungen, die einen Rückfall

vermeiden helfen. Hier setzt MBCT an: Durch die Übung der Achtsamkeit kann die Aktivierung

depressionsfördernder Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen so rechtzeitig erkannt

werden, dass die Betroffenen nicht per Autopilot in Grübelei und niedergedrückte Stimmung

versinken, sondern sich bewusst hilfreichen Maßnahmen zuwenden können, die den Rückfall verhindern helfen.


Quelle: © 2009 MBSR/MBCT-Verband

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